
Nachhaltige Städte für einen Aufenthalt in den USA: New York, San Francisco & Co. | Foto: ©Aerial Film Studio #270697597 – stock.adobe.com
Nachhaltiges Reisen liegt im Trend. Es geht darum, den ökologischen Fußabdruck möglichst klein zu halten. Bei einer Reise in die USA ist ein Flug unverzichtbar, doch Reisende können auch hier klimabewusst handeln.
In den Städten können Urlauber umweltfreundliche Verkehrsmittel benutzen, auf Mülltrennung achten, aber auch nachhaltige Restaurants besuchen. Viele US-Bundesstaaten und Städte haben bereits damit begonnen, ihren CO2-Ausstoß zu reduzieren. Diese Städte werden auch dadurch grüner, dass sie viele Grünflächen anlegen und pflegen.
Alles beginnt mit der Anreise – Flüge umweltfreundlich gestalten
Wer in die USA reisen möchte, sollte sich rechtzeitig um die Einreisedokumente bemühen und eine Auslandskrankenversicherung abschließen. Ebenso kommt es darauf an, die Fluggesellschaften bezüglich Nachhaltigkeit zu vergleichen, möglichst einen Direktflug zu wählen und sich über die Bestimmungen der gewählten Fluggesellschaft zu informieren.
Der günstigste Flug ist nicht immer der nachhaltigste.
Verschiedene Fluggesellschaften haben sich bereits zur Nachhaltigkeit verpflichtet, indem sie Müll vermeiden. Eine solche Fluggesellschaft ist United Airlines.
Nachhaltige Flüge gibt es noch nicht, da beim Fliegen CO2 ausgestoßen wird. Dennoch können Reisende bei einer Flugreise in die USA ihren CO2-Fußabdruck minimieren. Einige Fluggesellschaften nutzen zunehmend nachhaltige Treibstoffe, Sustainable Aviation Fuels (SAF). Diese Bio-Alternativen zu Kerosin bestehen aus erneuerbaren Quellen. Die Kosten für die Flüge sind etwas höher.
Der CO2-Fußabdruck lässt sich reduzieren, wenn mit möglichst wenig Gepäck gereist wird. Urlauber sollten genau überlegen, was sie für die Reise tatsächlich benötigen. Reisende können auch eine CO2-Kompensation für ihren Flug zahlen.

Alles beginnt mit der Anreise – Flüge umweltfreundlich gestalten | Foto: ©Nina Lawrenson/peopleimages.com #574921076 – stock.adobe.com
Recherchieren am Reiseziel
Reisende können sich bereits in Deutschland informieren, welche nachhaltigen Verkehrsmittel es am Urlaubsort gibt und wie sie dort sonst umweltbewusst handeln können. Auf Recherchen vor Ort können Urlauber dennoch nicht verzichten. Mit der Nutzung eines Holafly eSIM Tarifs in den USA können Urlauber beispielsweise günstig im Internet surfen. Roaming-Gebühren fallen nicht an.
Reisende können sich über umweltfreundliche Verkehrsmittel und deren Fahrpläne vor Ort informieren. Ebenso kommt es darauf an, nachhaltige Restaurants und andere gastronomische Einrichtungen zu finden.
Wichtig ist auch, sich über die vor Ort geltenden Regelungen für die Mülltrennung zu informieren. Wer sich über lokale nachhaltige Märkte und andere Geschäfte informiert, kann für die Versorgung zwischendurch frische Produkte aus der Region kaufen. So können Urlauber die regionalen Erzeuger und die lokale Wirtschaft unterstützen.

Reisende können sich bereits in Deutschland informieren, welche nachhaltigen Verkehrsmittel es am Urlaubsort gibt und wie sie dort sonst umweltbewusst handeln können | Foto: ©xbrchx #1033777296 – stock.adobe.com
Nachhaltige Reiseziele in den USA
Wer klimabewusst in die USA reisen und viel sehen möchte, kann nachhaltige Ziele wählen. Solche Städte verfügen über ein gut ausgebautes Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln und haben verschiedene Maßnahmen getroffen, um ihre Treibhausgasemissionen zu reduzieren:
- New York City: Die Megametropole New York ist eine der nachhaltigsten Städte in den USA. Mit dem OneNYC-Plan will die Stadt bis 2050 ihre Treibhausgasemissionen um 80 Prozent senken. Es gibt zahlreiche Grünflächen und ein gutes öffentliches Verkehrsnetz.
- San Francisco im US-Bundesstaat Kalifornien: Wer in den Süden der USA reisen möchte, kann San Francisco wählen. Als erste Stadt der USA hat San Francisco strenge Gesetze für Einweg-Plastikflaschen eingeführt und Einweg-Plastiktüten in Restaurants und Geschäften verboten. Öffentliche Verkehrsmittel wie Busse und Metros werden gefördert.
- Berkley im US-Bundesstaat Kalifornien: Die flächenmäßig etwas kleinere Stadt Berkley in der Nähe von San Francisco hat sich bis 2050 Klimaneutralität zum Ziel gesetzt. Sie unterstützt den öffentlichen Nahverkehr, schützt Naturräume und fördert vegetarische Ernährung.
- Seattle im US-Bundesstaat Washington: Seattle im Norden der USA, im Washington State, ist als grüne Stadt bekannt und recycelt mehr als doppelt so viel wie der nationale Durchschnitt. Für die Stromversorgung wird ausschließlich Wasserkraft genutzt. Die Stadt integriert mehr Fahrradwege, verfügt über ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz und setzt sich für Wiederaufforstung und den Schutz von Grünflächen ein.
- Austin im US-Bundesstaat Texas: Austin zählt zu den grünsten Städten in den USA und verfügt über mehr als 300 Parks und Grünflächen. Zur Verbesserung der Luftqualität hat sich Austin mit dem Urban Forestry Program verpflichtet, mehr Bäume zu pflanzen. Die Stadt baut ihr Verkehrsnetz aus und setzt auf Kompostierung und Recycling.
- Boston im US-Bundesstaat Massachusetts: Boston trägt den Titel „Solar City of America“ und setzt auf eine nachhaltige Energieinfrastruktur. Mit dem Projekt „Climate Ready Boston“ bereitet sich die Stadt auf mögliche Auswirkungen des Klimawandels vor. Boston will bis 2050 klimaneutral werden. Der Radverkehr wird gefördert.
- Washington, D.C.: Geht es um nachhaltige Städte, ist auch die Hauptstadt Washington nicht zu vergessen. Es gibt zahlreiche Parks und ein gut ausgebautes Netz an Radwegen. Washington wurde als erste LEED-Platin-Stadt der Welt ausgezeichnet, da es dort viele zertifizierte umweltfreundliche Hotels gibt.
Reisen nachhaltig gestalten
Nicht nur bei der Buchung des Flugs, sondern auch bei der Auswahl von Hotels können Reisende auf Nachhaltigkeit achten. Verschiedene Hotels verfügen über das LEED-Siegel der Leadership in Energy and Environmental Design oder ein Green Key Eco-Rating. In Seattle sind das Sheraton „Grand Seattle“ und das „W Seattle“ für ihre Umweltinitiativen zertifiziert. Auch in Washington, D.C. gibt es zertifizierte Hotels.
Wer in einer naturnahen Region seinen Urlaub verbringen möchte, kann eine Öko-Lodge buchen. Diese Unterkünfte nutzen erneuerbare Energien, vermeiden Abfall und sparen Wasser. Häufig befinden sich diese Öko-Lodges in der Nähe von Nationalparks.
Urlauber, die auf ein Auto nicht verzichten möchten, können ihren CO2-Ausstoß reduzieren, indem sie ein Elektroauto mieten.
In vielen Städten können für kürzere Wege auch Fahrräder gemietet werden. Um mehrere Ziele zu bereisen, bieten sich Zugreisen an. Mit Amtrak steht ein gut ausgebautes Bahnnetz zur Verfügung, das viele Großstädte miteinander verbindet.
Um Müll zu vermeiden, sollten Urlauber möglichst auf Einwegplastik verzichten. Ein Beitrag dazu ist eine Trinkflasche, die immer wieder befüllt werden kann.
Nachhaltige Aktivitäten in den USA
Urlauber können in den Städten die Parks erkunden, um dort zu entspannen oder auch zu joggen. Die Parks bieten auch gute Gelegenheiten, mit den Einheimischen ins Gespräch zu kommen. An vielen Stellen können Fahrräder ausgeliehen werden.
Um die Städte kennenzulernen, werden auch nachhaltige Führungen wie Stadtrundgänge angeboten. Verschiedene Audio-Touren sind für das Smartphone verfügbar. Selbstverständlich sollten Urlauber auch Museen besuchen und kulturelle Angebote in den Städten nutzen.



